| Indien | ![]() | |||||||||||||||
| Zanskar Leichte 6000er in Buddhas Reich | ||||||||||||||||
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| Indiens Landschaften, seine Bevölkerung und Kultur sind an Vielfalt und Faszination nicht zu übertreffen. Mehr als eine Milliarde Menschen leben auf dem Subkontinent, aufgeteilt in die Weltreligionen Hinduismus, Buddhismus und Islam; aber auch Jainas, Parsen, Sikhs und Christen sind vertreten. Unsere Reise konzentriert sich auf Ladakh und Zanskar, einer kargen, trockenen und dünn besiedelten Gegend. Leh, die 3500 Meter hoch gelegene Hauptstadt, erreichen wir per Flugzeug von Delhi aus. Im Zuge der Höhenanpassung bietet sich der Besuch buddhistischer Kulturschätze an: Kloster Spituk, Shanti Stupa, Sankar Gompa, Leh- Palast, Königspalast von Stok oder die Klöster Shey und Tikse. Da der Buddhismus hier nicht von den Chinesen unterdrückt wird, erleben wir ihn unverfälschter als im Mutterland Tibet. Die erste Trekkingtour führt uns in die Stock-Gruppe. Der Stock-Pass wird überschritten, einen kleinen Gipfel in Mont-Blanc-Höhe nehmen wir locker mit. Übernachtet wird im Zelt bei Rumbak. Dort lernen wir Einheimische kennen, die in einer faszinierenden Einfachheit auskommen - wir haben verlernt so zu leben. Am nächsten Tag steigen wir über die 5000-m-Grenze zum Kongmaru-La auf, wo uns je nach Lust, Laune und Kondition verschiedene 5000er zur Auswahl stehen. Nach diesen vier Berg-Tagen genießen wir nochmals eine angenehme Hotelnacht und warme Duschen in Leh, bevor der große Trek beginnt. Nach 2 Tagen erreichen wir über den Kongmaru-Pass den Platz für unser Basislager auf dem Nimaling-Plateau (5000 m). Als erste Gipfeltour bietet sich der 5700 m hohe Konga Ri an, danach fordern uns die 6000er Dzo Jongo (zwei Gipfel sind möglich) und Regoni Mallai Ri heraus. Mit etwas Glück und viel Durchhaltevermögen ist noch ein weiterer 6000er mög- lich. Nachdem wir uns 6 Tage lang auf über 5000 m Höhe bewegt haben, ist es kein Wunder, dass die Beine schwer geworden sind. Müde schleppen wir uns durch das Kloster von Hemis, doch die Besichtigung ist "ein Muss!": Mit 5000 Mönchen ist es eines der größten und reichsten Klös- ter, versteckt in einem Seitental, von Plünderungen verschont. Zum Abschluss im Ladakh steht eine großartige Mountainbike-Abfahrt auf dem Programm. Der Kardung-Pass, mit 5600 m der höchste befahr- bare Punkt der Welt, ist Startpunkt für dieTour, welche uns mehr als 2000 Höhenmeter hinunter nach Leh führt. Die letzten Tage stehen ganz im Zeichen der Kultur. Das berühmteste Mausoleum der Welt, das Taj Mahal bei Agra, berührt uns ebenso wie die erbärmlich lebenden Menschen, denen wir auf dem Weg dorthin be- gegnen. Doch das ist Indien: märchenhafter Prunk und Reichtum neben unbeschreiblichem Elend. Zurück in Delhi begeben wir uns auf eine Reise durch die Weltreligionen: Bangla Sahib Gurudwara (Sikh-Tempel), Birla Manir (Hindu-Tempel) und Jami Masjid (größte Moschee Indiens) - bis uns schließlich nach einem 8-stündigen Rückflug die heimischen Kirchtürme grüßen. | ||||||||||||||||
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