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| Auf den Spuren der Inkas und Uros Berge im Süden Perus | |||||||||||||||||||
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| Nach einem langen Flug landen und übernachten wir in der Millionenstadt Lima. Am folgenden Tag bringt uns ein kurzer Inlandsflug weiter nach Cusco, in die Hauptstadt der Inkas und vielleicht schönste Stadt Perus. Cusco ist reich an Kulturschätzen: Die Plaza de Armas, die Kathedrale sowie andere grandiose Kirchen spanischen Stils lassen sich zu Fuß er- kunden. In der näheren Umgebung liegt Sacsayhuaman, wo Ruinen aus der Inkazeit zu bestaunen sind: Tonnenschwere Steinblöcke wurden hier "von Hand" millimetergenau zu gewaltigen Mauern aneinander ge- fügt. Weitere bedeutende Kulturstätten säumen den Weg, der uns in die weltberühmte und geheimnisvolle Inkastadt Machu Picchu führt, wo wir den 2570 m hohen Huayna Picchu besteigen. Ganz nebenbei dienen all diese "Kultur-Tage" sowie der anschließende Besuch des Titicacasees der Akklimatisation, denn ständig bewegen wir uns dabei in einer Höhe zwischen 3500 und 4000 Metern. Auf dem Titicacasee erreichen wir mit dem Boot die schwimmenden Inseln der Uros. Auch den Grabtürmen von Sillustani statten wir einen Besuch ab. Einige Stunden Fahrt schließen sich an, bis wir, bestens höhenange- passt, nach Arequipa gelangen, der weißen Stadt im Süden Perus. Von hier aus wagen wir uns, sofern er es zulässt, auf den Ubinas, einen Vulkan, der seit 2005 wieder aktiv ist. Vom Kraterrand blicken wir ins Erdinnere, wo von Zeit zu Zeit gewaltige Rauchschwaden emporzischen und Donnergrollen die unheimliche Atmosphäre noch verstärkt. Auf dem Rückweg nach Arequipa geht es mit Mountainbikes 1300 Hm bergab. Schließlich stehen wir vor dem höchsten Ziel unserer Reise, dem Chachani (6075 m). Das Basislager ist bald erreicht, aber zum Gipfel müssen wir uns etwa 6 Stunden, zum Teil mit Seil und Steigeisen, nach oben kämpfen. Doch die Mühe lohnt sich: Weit und breit freie Sicht! Tief unten Arequipa auf der einen Seite, auf der anderen ver- gletscherte 6000er. Der Chachani gilt als der ersterstiegene 6000er Südamerikas und als der am leichtesten besteig- und erreichbare in Peru. Im Canon de Colca begegnen wir einem weiteren Wahrzeichen Perus: dem Kondor. Hautnah segeln die großen Vögel an uns vorbei - "El Condor Pasa". Mit einer Spannweite bis zu 3 m und einem Gewicht bis zu 13 kg gilt der Kondor als der größte flugfähige Vogel Amerikas und dient gleich mehreren Staaten als Wappentier. Wir nutzen die restliche Zeit, um die vorwiegend aus weißem Tuff- stein erbaute Stadt Arequipa zu erkunden, bevor uns ein Flugzeug ca. 1000 km nach Norden, entlang der Andenkette, zurück nach Lima bringt. Eine abschließende Stadtrundfahrt macht uns mit Limas Sehenswür- digkeiten bekannt: Palacio de Torre Tagle, Iglesia de San Francisco, Goldmuseum u.a. | |||||||||||||||||||
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