| Tansania/Kenia | ![]() | ||||||||||||
| Spektakuläre Gipfel in Tansania Safaris in berühmten Nationalparks | |||||||||||||
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| Von Nairobi, Kenias Hauptstadt sowie Dreh- und Angelpunkt Ostafrikas, führt unsere erste Fahrt über den Grenzübergang Namanga nach Arusha in Tansania. Von hier geht es mit dem Jeep weiter Richtung Westen, zunächst auf einer neu asphaltierten Straße, dann über wilde Staub- pisten, bis wir nach 8-stündiger Fahrt das Kamaika-Camp erreichen, unser Ausgangspunkt zur Besteigung des Ol Doinyo Lengai (2900 m). Dieser "Berg der Götter" ist nicht nur ein Wallfahrtsort für Tansanias religiöse Führer, sondern zieht vor allem auch Vulkanologen in seinen Bann. Ständig verändert der aktivste Vulkan Ostafrikas sein Aussehen: Der tiefe schwarze Krater, in den man noch in den 70er Jahren hinab blicken konnte, hat sich im Laufe der Zeit bis an den Rand mit Lava gefüllt. Zahlreiche Hornitos (kleine Kamine) bauten sich auf und spuckten unentwegt Lavafetzen aus, die noch in der Luft erstarrten. Eine weltweit einzigartige, mit ca. 500°C ungewöhnlich kühle, dünnflüssige Natrium- karbonatlava überschwemmte die Oberfläche mit zuckerschaumartigen Formen - bis ein erneuter Ausbruch im Jahr 2008 diese bizarre Landschaft wieder in einen gigantischen Krater verwandelte. Nach einer Übernachtung am Gipfelkrater können wir am nächsten Morgen mit und ohne Fotoapparat nochmals die schönsten Eindrücke und Motive einfangen. Auf der Weiterreise lassen wir uns vom Anblick tausender Flamingos am Lake Natron bezaubern und pirschen uns durch die Ngorongoro- Conservation-Area und den Lake-Manyara-Nationalpark: Zebras, Strauße, Flusspferde, Antilopen, Giraffen, Hyänen, Elefanten und mit etwas Glück sogar Nashörner, Löwen oder Leoparden lassen sich hier beobachten. Neben der unerschöpflichen Tiervielfalt faszinieren uns vor allem auch die dort umherziehenden Massai: Mit roten Tüchern bekleidet und Speeren bewaffnet wachen sie mit stoischer Ruhe über ihre Rinderherden. Unser zweites Bergsteigerziel ist der "Vorzeigeberg" Tansanias, der Mt. Meru (4566 m). Wir starten im Arusha-Nationalpark, wo uns oftmals Kaffernbüffel misstrauisch aus nächster Nähe begutachten - nicht ohne Grund begleitet uns ein bewaffneter Ranger. Der Blick vom Meru-Gipfel hinab in den Sekundärkrater ist gewaltig. Die Akklimatisation dürfte nun für den höchsten Berg Afrikas, den Kili- manjaro (5896 m), ausreichen. Wir folgen dem schönsten Weg zum Gipfel: der wenig bekannten Umbwe-Route. Nach Durchqueren des Regenwald-Gürtels erreichen wir zügig die 4000er-Grenze. Auf dem South Circuit wandern wir zur Barafu-Hut und peilen von hier aus den Uhuru Peak an. Der Sonnenaufgang und der Blick vom Gipfel werden zu einem unvergesslichen Erlebnis. Als Abstieg bietet sich die direkte Mweka-Route an; nochmals durch- wandern wir die verschiedenen Vegetationszonen: von der afroalpinen Region über Heide und Regenwald bis hinunter zur Ackerbaulandschaft. Ein Bus bringt uns über die Grenze nach Nairobi, von wo wir zurück in die Heimat fliegen. | |||||||||||||
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