| Marokko | ![]() | ||||||||||||||||||
| Im Herzen des Hohen Atlas, am Rande der Sahara und auf dem höchsten Berg Nordafrikas | |||||||||||||||||||
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| Lesen Sie einen Reisebericht zu dieser Fernreise! Bereits am Beginn der Reise stehen wir vor einem Superlativ: den größten Wasserfällen Marokkos, den Cascades d`Ouzoud! Von hier geht es weiter mit dem Jeep in eines der ursprünglichsten und schönsten Täler des Hohen Atlas: ins Ait Bou Guemez, erst seit wenigen Jahren mit dem Auto erreichbar und seit 2002 mit Strom versorgt. Die einheimischen, oft farbenprächtig gekleideten Berber leben mit großen Familien und zahlreichen Kindern in Lehmhäusern und bestreiten ihren Lebensunterhalt mit kärglichem Ackerbau, einigen Ziegen oder Schafen. Talzougart (2800m) und Jbel Azourki (3690 m), sind unsere ersten bergsteigerischen Ziele. Schließlich baut sich die 500 Meter hohe Felswand des La Cathédrale senkrecht vor uns auf. Eine geschickte Routenführung bringt uns auf seinen Gipfel. Wilde Wegpassagen, von Straßen kann schon lange nicht mehr die Rede sein, führen uns durch Bachbette und über Pässe nach Imilchil, bekannt durch seinen traditionellen "Heiratsmarkt". Übernachtet wird am herrlich gelegenen Isli-See. Am Tag darauf besuchen wir eine Tropfsteinhöhle sowie die berühmte Gorges du Dades. Hunderte von Metern tief haben sich hier die Flüsse durch steil aufragende Fels- wände gegraben. Der folgende Tag beginnt beschaulich: Auf Kamelen "schaukeln" wir stundenlang durch die Wüste, begleitet von Wind, Sand und Sonne. Unser Nachtlager schlagen wir neben der Riesendüne Chegaga auf. Sonnenaufgang und -untergang werden hier zu einem unvergesslichen Ereignis. Wie Rallyefahrer fühlen wir uns, wenn wir einen Teil der "Paris-Dakar- Strecke" mit Quads zurücklegen. Nach einem Besuch in der berühmten Kasbah Ait Benhaddou nähern wir uns wieder dem Gebirge und steigen zur Neltner Hütte (3200 m) auf. Mehrere 4000er stehen hier zur Auswahl. Unsere Favoriten: Ouanoukrim (4080 m) und Jbel Toubkal (4167 m), höchster Berg Marokkos und zu- gleich Nordafrikas. Zum Abschluss der Reise tauchen wir ein in die Königsstadt Marrakech. Die märchenhaften Palais el-Badi oder de la Bahia, die Saadiergräber, die Koranschule und das Minarett der Koutoubia ziehen uns in ihren Bann. Wer Orient pur erleben will, findet ihn in den faszinierenden Souks (Märkte) sowie auf dem Jemaa el-Fna, einem großen Platz, wo einst die Köpfe von Hingerichteten zur Schau gestellt wurden und sich heute Abend für Abend Geschichtenerzähler, Akrobaten, Tänzer, Musikanten und Schlangenbeschwörer treffen. | |||||||||||||||||||
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